Der Mierkonische Kalender: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 30. Juli 2026, 21:30 Uhr
Der mierkonische Kalender ist ein von den Lingai entwickeltes Zeitmessungssystem, das auf dem Umlauf Mierkons um Avae basiert. Er wird von Menschen und Lingai gleichermaßen verwendet und bildet die Grundlage der offiziellen Zeitrechnung.
Struktur
Ein Kalenderjahr umfasst 208 reguläre Tage, aufgeteilt in 16 Perioden zu je 13 Tagen. Da Mierkon für eine vollständige Umrundung Avaes 209,5 Tage benötigt, wird der Kalender in Doppelperioden gerechnet: je zwei aufeinanderfolgende Jahre bilden ein Paar, bezeichnet als A-Jahr und B-Jahr. Zwei Doppelperioden entsprechen damit exakt 419 Tagen und decken zwei vollständige Umlaufbahnen ab.
Datumsnotation
Ein vollständiges Datum wird in der Form Jahr-Periode-Tag angegeben,
zum Beispiel 120A-11-07 für Tag 7 der 11. Periode im
Jahr 120A. Die Jahresbezeichnung enthält keine Mindeststellenzahl;
sie wird so geschrieben wie die Zahl es erfordert.
Für Daten vor dem Nullpunkt der Zeitrechnung wird dem Jahreswert ein
Minuszeichen nachgestellt: 450A--11-07. Daten nach dem
Nullpunkt tragen kein Suffix.
Sondertage
Am Ende jedes B-Jahres folgen drei Tage, die außerhalb des regulären Kalenders stehen: Orgamur, Orgavat und Orgazen. Sie füllen den Übergang zwischen zwei Doppelperioden und sind keinem Jahr zugeordnet. In der Notation werden sie mit dem Kürzel des jeweiligen Tages und der Nummer der abgeschlossenen Doppelperiode angegeben:
Om221— OrgamurOv221— OrgavatOz221— Orgazen
Orgavat ist ein Gedenktag der Verstorbenen. Lingai versammeln sich an diesem Tag im Kreis von Angehörigen und Freunden, um gemeinsam der Toten zu gedenken und sie durch Erinnerung im Bewusstsein der Lebenden zu erhalten. Die thematischen Ausrichtungen von Orgamur und Orgazen sind gesondert dokumentiert.
Übernahme durch die Menschen
Die Menschen übernahmen den Kalender von den Lingai. Da beide Spezies unterschiedliche Schriftsysteme und Zahlsymbole verwenden, existiert der Kalender in zwei äußerlich verschiedenen Darstellungsformen, die jedoch dasselbe System beschreiben. Die in diesem Wiki verwendete Notation folgt der für den Leser verständlichen Darstellung.